Variationsrechnung I |
|||
zeitlicher Umfang: 4-stündig mit 2-stündigen Übungen Art der Lehrveranstaltung: Kursvorlesung Adressaten: Studierende der Mathematik und Physik ab dem 5. Semester Prüfungsgebiet: Diplom: Reine Mathematik, Staatsexamen: Analysis, Angewandte Mathematik Beschreibung der Lehrveranstaltung: In der Vorlesung wollen wir Methoden zur Lösungen von partiellen Differentialgleichungen behandeln, die Variationsmethoden benutzen. Viele wichtige partielle Differentialgleichungen in physikalischen und technischen Anwendungen sind Variationsgleichungen eines Energie-Funktionals. Solche Variationsmethoden wurden bereits um 1740 von den Mathematikern Euler und Lagrange eigeführt, und haben sehr fruchtbare Impulse für klassiche Mechanik geliefert. Diese Methoden wurden über viele Jahre hinweg auf immer neue Probleme ausgedehnt. Wir wollen zuerst die wichtigsten Techniken dieses Gebietes behandeln, und anschlieend auf einige Variationsprinzipien spezialisieren, die in den letzten Jahren in der Mathematik von besonderem Interesse sind. Wir wollen hierfür einige Teile des unten zitierten Buches von Struwe behandeln, unter anderem das Kompaktheits-Konzentrationsprinzip, Ekelands Variationsprinzip, periodische Lösungen von nichtlinearen Wellengleichungen, Mountain-Pass- und Störungstheorie. Voraussetzungen: Literatur:
Mohameden Ould Ahmedou, Dezember 2007 |